agenda

17.01.12
Art's Birthday | Lausanne
de 19h à 22h30
Studio 15 de la RTS
Av. du Temple 40
Lausanne
11 - 13.11.11
Points d'impact | Genève
Nina Langensand et Thomas Köppel
Dans le cadre du festival "Who's Afraid Of Performance Art"
Le Commun
Bâtiment d'Art Contemporain
rue des Vieux-Grenadiers 10
1205 Genève
10.11.11
Performance mit californium 248
Le Commun
Bâtiment d’Art Contemporain
rue des Vieux-Grenadiers 10
1205 Genève
01.10.11
Perform Now! #2 | Winterthur
Performance mit californium 248
im Dachgeschoss der City Halle
Zur Kesselschmiede (Sulzerareal)
8400 Winterthur
22.09.11
Performance mit californium 248
22 Uhr
Hofkeller, beim Klosterplatz
9000 St. Gallen
11 & 12.08.11
Stromereien 11 | Zürich
Performance mit californium 248
Tanzhaus Zürich
Wasserwerkstrasse 129
8037 Zürich
24.06.11
GRÜ (white box) | Genève
une proposition de Nina Langensand en collaboration avec Thomas Köppel
GRÜ
16, rue Général-Dufour
1204 Genève
02.04.11
Fonderie Kugler | Genève
Performance mit californium 248
Fonderie Kugler
rue de la Truite
1205 Genève
09 - 19.03.11
Plattform 11 | Zürich
Vernissage 9.03.11 18h
ewz-Unterwerk Selnau
Selnaustrasse 25
8001 Zürich
12.11.10
Performance mit californium 248
Kunsthalle Luzern
Bürgenstrasse 34-36
6001 Luzern
Vordergründig lässt das Interesse für mathematische Systeme, Informatik und visuelle Programmierung keine unmittelbaren Rückschlüsse auf einen Zusammenhang mit künstlerischer Tätigkeit zu. Dessen ungeachtet findet Thomas Köppel gerade in der Auseinandersetzung mit Physik, Mathematik und der Zahlenwelt im Allgemeinen eine grosse Inspirationsquelle für seine künstlerische Arbeit. Er verbindet selbst geschriebene Computerprogramme mit festen physikalischen Grössen wie Zeit, Raum und Bewegung und lässt sie im Zusammenspiel mit verschiedenen Bildelementen komplexe Systeme eingehen. Dabei figurieren die Bildelemente seiner Installationen als eigentliche Schnittstelle, um die Prozesse des Programms visuell darzustellen. Indes sollen die Programme ihrerseits keine Rahmenbedingungen vorgeben, sondern den Systemen die Möglichkeit bieten, sich zu verselbständigen, um dadurch Formen und Hierarchien aufzulösen. Die Bildelemente artikulieren sich aufgrund deren Zusammenhang innerhalb der Installation immer wieder neu, wobei ihr ursprünglicher Sinn teilweise verloren gehen kann oder neu assoziiert werden muss. Denn entgegen vieler wissenschaftlicher Grundsätze muss in den Installationen des Künstlers nichts als gegeben hingenommen werden. Ein System, das sich verselbständigt und nach einer neuen Form sucht, ist nicht mehr als nur eine weitere von unzähligen Möglichkeiten.
Text: Andreas Mattle